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Sport-Mentaltraining: Bestleistung abrufen, wenn es zählt – Ottis Weg zur Vizemeisterschaft

  • Autorenbild: Timo Call
    Timo Call
  • 26. Mai 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Jan.

Kennst du das? Im Training fährst du locker, fokussiert und mit vollem Einsatz. Doch sobald der Startschuss fällt, werden die Beine schwer. Statt mutig anzugreifen, trittst du innerlich auf die Bremse. Genau vor dieser Herausforderung stand Otti, eine talentierte Nachwuchsskirennfahrerin.


Das Phänomen des „Trainingsweltmeisters“ ist im Leistungssport weit verbreitet. Die gute Nachricht: Der Unterschied zwischen Training und Wettkampf liegt selten im Können – er liegt fast immer im Fokus. In unserem Sport-Mentaltraining in München haben wir Ottis Schalter im Kopf gemeinsam umgelegt.


Die innere Bremse lösen: Warum blockiert der Kopf im Wettkampf?

Sport-Mentaltraining in München

Im ersten Schritt haben wir analysiert, was in Ottis Kopf passierte, sobald sie im Starthaus stand. Der Fokus verschob sich von der eigenen Handlung auf äußere Faktoren:


  • „Was, wenn ich ausscheide?“

  • „Was denken meine Eltern, wenn ich es vermassle?“


Diese Gedanken erzeugen massiven inneren Druck und hemmen die motorischen Abläufe. Wir haben gelernt: Wer sich auf das Ergebnis konzentriert, verliert den Kontakt zur Bewegung.


Blockierst du auch am Tag X?

Wenn du deine PS im Wettkampf nicht auf die Strecke bringst, lass uns deine mentale Strategie optimieren.


Der Weg zur mentalen Stärke: 3 Hebel für den Erfolg


Um Ottis volle Leistung abrufbar zu machen, haben wir an drei zentralen Bereichen gearbeitet:


1. Fokus auf den Einflussbereich


Weg vom Außen – hin zu dem, was Otti wirklich steuern kann. Wir haben reflektiert: Was ändert sich im Wettkampf objektiv? Nichts, außer der eigenen Erwartungshaltung. Sie lernte, sich radikal auf ihren Atem und ihre Vorbereitung zu konzentrieren.


2. Mentale Start-Routinen (Key Words)


Ein großer Gamechanger war die Entwicklung einer persönlichen Start-Routine. Durch spezifische Schlüsselworte (mentale Anker) aktivierte Otti direkt vor dem Start ein Gefühl von Vertrauen und Lockerheit. Diese Routinen signalisieren dem Gehirn: „Wir sind im Flow-Modus“.


3. Mut zum Ausprobieren


Schon nach wenigen Einheiten kam das Feedback: „Ich konnte heute befreit fahren und viel ausprobieren. Ich war ganz im Hier und Jetzt.“ Genau dieser Zustand ist die Basis für Spitzenleistungen.


Das Resultat: Von der Blockade aufs Podest


Der Lohn der mentalen Arbeit ließ nicht lange auf sich warten. Bei den Bayerischen Junioren Meisterschaften wurde Otti Vizemeisterin und belegte bei der Deutschen Junioren Meisterschaft den 6. Platz.

Diese Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis gezielter Arbeit an der mentalen und körperlichen Resilienz. Otti hat gelernt, sich selbst zu führen und auch unter extremem Druck einen klaren Kopf zu bewahren.


Fazit: Mentale Stärke ist kein Talent, sondern Training


Ottis Geschichte zeigt: Mentale Blockaden im Sport lassen sich lösen. Wer lernt, seinen Fokus zu steuern und Routinen zu nutzen, kann sein volles Potenzial entfalten – genau dann, wenn es drauf ankommt.

Bist du bereit, deine innere Bremse zu lösen?

Egal welche Sportart du betreibst: Wenn der Kopf im Weg steht, helfe ich dir, den Schalter umzulegen.




FAQs - Mentaltraining Sport


Warum bin ich im Training oft viel besser als im Wettkampf?

Dieses Phänomen, oft als „Trainingsweltmeister“ bezeichnet, wird meist durch eine unbewusste Fokusverschiebung verursacht. Während du im Training ganz bei dir und der Bewegung bist, konzentrierst du dich im Wettkampf oft auf das Ergebnis, die Konkurrenz oder die Erwartungen anderer. Diese äußere Orientierung erzeugt mentalen Druck, der deine flüssigen Bewegungsabläufe blockiert.

Wie hilft Mentaltraining dabei, Blockaden im Sport zu lösen?

Im Mentaltraining identifizieren wir zuerst die „innere Bremse“ – also die Gedankenmuster, die den Stress auslösen. Durch gezielte Techniken wie den Fokus auf den persönlichen Einflussbereich, Atemregulation und Visualisierung lernst du, dein Nervensystem zu beruhigen. So bleibt dein Kopf auch unter Druck klar und dein Körper handlungsfähig.

Was bringen mentale Routinen vor dem Start?

Routinen fungieren als psychologische Anker. Sie geben dir in einer unsicheren Wettkampfsituation Sicherheit und Struktur. Durch fest definierte Abläufe und Schlüsselwörter signalisierst du deinem Gehirn, dass es Zeit für den „Flow-Zustand“ ist. Das hilft dir, störende Gedanken auszublenden und deine Automatismen verlässlich abzurufen.

Kann man mentale Stärke wirklich trainieren wie einen Muskel?

Absolut. Mentale Stärke ist kein feststehendes Talent, sondern eine Fähigkeit. Durch regelmäßige Übungen im Training – wie zum Beispiel das Erfolgs-Scripting oder Reflexions-Journaling – festigst du neue neuronale Bahnen in deinem Gehirn. Mit der Zeit wird es für dich ganz natürlich, auch in entscheidenden Momenten ruhig und fokussiert zu bleiben.



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