Timo Call - Sport-Mentaltrainer & Executive Coach aus München
Ich verspreche dir nichts, was ich nicht halten kann.
Aber ich kann dir sagen, was ich in 15 Jahren und über 10.000 Sessions gelernt habe — und warum ich heute noch genauso brennend dabei bin wie am ersten Tag.
Mein Kajak-Lehrer Markus hat mir einmal einen Witz erzählt.
Er sagte: Was ist der Unterschied zwischen einem Ruderer und einem Kajakfahrer?
Der Ruderer fährt über einen See, er kommt an einem Biergarten vorbei und denkt sich: "Ach, das war aber ein schöner Biergarten. Dort hätte ich anhalten und gemütlich etwas trinken können."
Der Kajakfahrer paddelt über den See, sieht den Biergarten und denkt sich: "Ach, da kommt aber ein schöner Biergarten. Da kann ich anhalten und gemütlich etwas trinken."
Ich habe damals gelacht. Und Jahre später verstanden, wieviel Wahrheit darin steckt.
Die meisten Menschen rudern. Sie reagieren auf das, was hinter ihnen liegt. Auf vergangene Fehler, alte Überzeugungen, das was andere schon immer von ihnen erwartet haben.
Meine Arbeit ist es, Menschen vom Reagieren ins Steuern zu bringen. Im Sport. In der Führung. Im Leben.

Ich war kein Ausnahmetalent.
Aber ich wusste früh, wohin ich will.
Als kleines Kind war ich unsportlich. Aber ich liebte Sport – und mein großer Traum war es, Torwart in einer richtigen Fußballmannschaft zu sein. Allerdings war ich in keinem Verein angemeldet. Ich spielte nur mit Freunden auf dem Sportplatz.
Eines Tages klingelte das Telefon. Der Trainer unseres Dorfvereins fragte, ob ich am Wochenende im Tor stehen könnte – ihr Torhüter war ausgefallen. Natürlich sagte ich ja.
Mein erstes Spiel fand im strömenden Regen statt. Wir spielten zu null – 13:0. Verloren. Ich wurde klitschnass und kassierte 13 Tore.
Aber ich war der glücklichste Spieler, der vom Platz ging.
Weil ich verstanden hatte: Erfolg ist nicht das Ergebnis. Erfolg ist, dort zu stehen wo du stehen willst — und alles zu geben was du hast.
Von da an wurde ich Stammtorwart. Dann einer der besten Torhüter im Kreis. Später Spielführer beim Handball - zu dünn, zu klein, verhältnismäßig mit 1,82. Aber! stabil im Kopf.
Und als kleines Kind wollte ich auf einer Luftmatratze surfen. Ich bin runtergestürzt. Immer wieder. Bis ich stand.
Nicht weil jemand gesagt hat: Du schaffst das. Sondern weil ich nicht aufgehört habe.
Das war mein erstes Mentaltraining — ohne dass ich wusste, dass es das war.
Jahre später. Ich surfe - diesmal auf echten Wellen, im echten Ozean.
Ich weiß, dass ich diese Welle nicht mehr nehmen sollte. Aber ich bin schon zu weit oben drauf. Ich versuche noch abzubrechen - zu spät. Die Welle ist zu steil. Sie nimmt mich mit. Reißt mich unter Wasser.
Nicht schlimm. Ich kenne das. Als ich wieder auftauche, überschlägt sich schon die nächste - und zieht mich wieder runter. Ich bleibe ruhig. Tauche zur nächsten Welle hin, um darunter durchzukommen. Komme hoch, schnappe nach Luft - und die nächste drückt mich wieder unter Wasser. Meine Beine verfangen sich in der Leash des Boards.
Unter Wasser. Beine gefangen. Keine Luft.
Ich bleibe ruhig. Entfessle mich. Versuche es anders.
Dann endlich - ich komme hoch, ziehe mich aufs Board, surfe im Liegen durch das Weißwasser ans Ufer.
Ich lege mich in den Sand. Atme tief durch.
Denke: "Noch eine Welle und das wäre es mit mir gewesen."
Und dann - und das ist der Moment, der mich bis heute begleitet - denke ich:
Genau das ist es. Genau in diesen Situationen, in denen nichts nach Plan läuft, in denen Druck auf Druck folgt und keine Luft bleibt - genau dann entscheidet sich alles. Nicht ob du stark bist. Sondern ob du ruhig bleibst. Ob du auf deine Stärken vertrauen kannst. Ob du weißt, was als nächstes zu tun ist, auch wenn du keine Luft mehr hast.
Das ist nicht nur eine Surf-Geschichte. Das ist das Kernprinzip hinter allem, was ich tue.
Was ich in 15 Jahren wirklich gelernt habe
Ich habe mit Ende 20 meine ersten Seminare für DAX-Konzerne gegeben. Für Linde, Fresenius, BSH, BayWa. In einem Alter, in dem viele Coaches noch ihre erste Ausbildung abschließen.
Nicht weil ich alles wusste. Sondern weil ich gelernt hatte, meinen Gegenüber wirklich zu sehen. Seine Ressourcen. Seine Blockaden. Was da ist - und was fehlt. Dieses Verständnis kommt aus dem Sport. Im Sport gibt es keine Zeit für Theorien.
Was mich seitdem am meisten geprägt hat, sind nicht die Erfolge meiner Klienten - so sehr ich mich über sie freue. Es sind die Momente, in denen ich gemerkt habe: Wir sind alle gleich.
Ein Weltklasse-Athlet kurz vor der WM. Ein CEO kurz vor der wichtigsten Entscheidung seiner Karriere. Die Angst, die sie spüren, ist dieselbe. Die Blockade, die sie bremst, hat dieselbe Wurzel. Der Weg, der sie frei macht, folgt denselben Prinzipien.
Das hat mich bescheidener gemacht. Und präziser.
Ich habe auch gelernt, wie wichtig Prioritäten sind - und wie selten wir wirklich nach ihnen leben. Wir wissen, was uns wichtig ist. Aber im Alltag entscheiden wir oft anders. Und genau diese Lücke - zwischen dem was wir sagen dass uns wichtig ist, und dem wie wir tatsächlich leben - kostet uns mehr Energie als alles andere.
Deshalb beginnt meine Arbeit immer mit derselben Frage: Was macht dich wirklich zufrieden? Nicht erfolgreich. Zufrieden.
Wer das weiß, muss sich nicht mehr verbiegen.
Ich bin kein Coach, der einen Burnout hatte und daraus eine Methode gemacht hat.
Ich bin kein Motivationsredner, der dir sagt, dass alles möglich ist wenn du nur genug daran glaubst.
Ich mache keine Versprechungen, die ich nicht halten kann.
Was ich biete, ist das Ergebnis von 15 Jahren echter Arbeit mit echten Menschen in echten Drucksituationen. Keine Theorie. Keine Esoterik. Keine Abkürzungen.
"Manchmal sieht man den Weg erst, wenn man ihn geht." -Paul Coelho
Das gilt für meine Klienten. Und es gilt für mich.
Kann der Timo was?
“Na, ich bringe zumindest einiges mit!"
Diplom-Fitnessökonom, staatlich geprüfter Sport-Mentaltrainer, Coach & Resilienz Professional, Stressmanagementtrainer, Therapeut für Prävention und Epigenetik (seit 2026), Personal Trainer & Athletiktrainer
Über 15 Jahre Erfahrung | 10.000+ Sessions
Wenn du das alles gelesen hast und denkst: "Mit dem hätte ich Lust zu arbeiten" -
dann freue ich mich auf dich.






