Lauftraining München.


Dein persönliches Lauftraining in München

Dein persönliches Lauftraining in München beinhaltet:

  • begleitetes Lauftraining
  • individuelle Trainingsplanung
  • Lauf-ABC und Techniktraining
  • Video- und Laufstilanalyse
  • Funktionelles Training
  • Laufstilverbesserung
  • Marathonvorbereitung

Ganz gleich, ob du in München deine Wohlfühlfigur erlaufen möchtest, eine neue Bestzeit anstrebst, deinen ersten Marathon laufen willst, einen gesunden Ausgleich zum Stress im Alltag suchst oder beim Laufen mittlerweile auf der Stelle trittst – Leif begleitet und motiviert dich auf der ganzen Strecke bis zu deinem persönlichen Ziel.


Die Evolution hat uns Menschen zu Läufern gemacht. Tatsächlich sind wir sogar die ausdauerndsten Läufer auf diesem Planeten. Wir sind also von Natur aus mit einer guten Basis für ein fittes und gesundes Leben ausgestattet. Allerdings gelingt es uns nicht immer dieses evolutionäre Potential auszuschöpfen oder abzurufen.

Und da setzen wir mit unserem persönlichen Lauftraining an.

 

Leif motiviert dich und hilft dir in München beim gesünderen Laufen, beim schnelleren Laufen, beim weiteren Laufen, beim längeren Laufen, beim häufigeren Laufen.



Natural Running München

Natural Running ist viel mehr als die Laufschuhe auszuziehen und barfuß (oder in Barfußschuhen) loszulaufen. Natural Running bedeutet Laufen mit allen Sinnen und klarem Fokus auf das Körpergefühl.

Lerne beim Natural Running Lauftraining in München deinem Körper das Kommando zu überlassen und das zu tun, wozu er gemacht ist - und zwar so, wie es gedacht ist.

Natürlich Laufen mit gutem Gefühl

Natürlich laufen heißt, Ballast loswerden - den Alltag - den Druck von außen - die Jagd nach Bestzeiten - die Vorstellung, wie du beim Laufen aussehen musst/willst.

Kurz: Das Gefühl bestimmt hier wie wir laufen und der Kopf hat Sendepause.


Verbesserung der Laufökonomie

Auch wenn beim Natural Running Bestzeiten Top-Speed und Rekorddistanzen keine Rolle spielen, können ambitionierte Läufer mit einer Umstellung ihrer Lauftechnik ihre Laufökonomie verbessern. Denn genauso wie der Körper beim Natural Running nichts tut, was ihm schadet, tut er beim natürlichen Laufen auch nichts, was unnötig Energie verschwendet (wie zum Beispiel reiner Vorfuß-Lauf, zu aktive Armarbeit oder eine zu hohe Spannung im Oberkörper).


Minimierung des Verletzungsrisikos und lindern bestehender Beschwerden mit Natural Running

Beim Natural Running lassen wir unseren Körper laufen. Wenn unser Kopf genau das zulässt, werden unsere Bewegungsabläufe immer sauberer und runder. Denn der Körper macht nichts, was ihm schadet oder was er nicht kann. Es ist der Verstand oder unser Anspruch, die Leistungsgrenzen ignorieren und so Schmerzen und Verletzungen herbeiführen. Durch die natürlichen Bewegungsabläufe werden zahlreiche Muskelgruppen trainiert, die durch das Tragen konventioneller Schuhe vernachlässigt oder sogar verkümmert sind. Insbesondere die Fuß- und Beinmuskulatur profitieren von einer gesunden Lauftechnik. Zahlreichen typischen Beschwerden wie bspw. Hallux Valgus, Läuferknie und Rücken- sowie Nackenschmerzen kann mit natürlichem Laufen entgegengewirkt werden.


Entschleunigen durch natürliches Laufen

Durch das jahrelange Tragen konventioneller Schuhe und gedämpfter Sportschuhe hat sich unser Körper perfekt auf diesen Zustand angepasst - die Muskulatur, die Haltung, die Bewegungsabläufe und meist sogar die Knochen- und Gelenkstellung. All die Jahre der Anpassung können selbstverständlich nicht von jetzt auf gleich rückgängig gemacht werden. Die Rückkehr zum natürlichen Laufen ist ein behutsamer und entschleunigender Prozess an dessem Ende ein ganz neues Körpergefühl steht.



B2Run Lauf München

Sie haben Ihr Unternehmen für den B2Run in München angemeldet und möchten, dass sich Ihre Mitarbeiter gezielt auf diesen Lauf vorbereiten können? Kein Problem, denn Lauftrainer Leif bereitet Ihre Mitarbeiter sehr gerne kompetent und mit viel Spaß auf den B2Run vor, sodass jeder Teilnehmer einen Mehrwert hat und sicher ans Ziel gelangt. Das Lauftraining für den B2Run in München beinhaltet folgendes:

  • 6-8 Wochen Laufvorbereitung
  • Lauf-ABC und Lauftechnik
  • individuelle Laufstiloptimierung
  • Trainingsplanung
  • funktionelles Training


Leif Call.Natural Running Coach München.

Leif ist der Läufer im Team.

Nachdem er seine Ausbildung zum Lauftrainer gemacht hat, interessierte er sich immer mehr für die natürlichste Bewegungsform, das Barfußlaufen. Deshalb lief er fortan mit Barfußsandalen in München an den Isarauen und hat die Ausbildung zum Natural Running Coach gemacht.

Leif ist einer der wenigen Lauftrainer in München, der sowohl das klassische als auch das natürliche/barfuß Lauftraining anbietet. Du möchtest mehr über Leif wissen, dann klick einfach hier.



Marathonvorbereitung München.

Der erste Marathon - 42,195 bewegende Kilometer.

München an einem sonnigen Sonntag im Oktober. Nur noch wenige Minuten bis zum Start des Generali München Marathon 2019. Tausende Läufer/innen tummeln sich im Olympiapark und warten auf den Startschuss. Ich bin einer von ihnen.

Und während ich in meinem Startblock stehe, spüre ich förmlich den steigenden Druck. Bei den Bedingungen ist doch eine Zeit unter 4 Stunden ein Muss. Wo sind die Pacemaker für eine Zielzeit von 3:30? Das kann doch nicht wahr sein, die haben mich falsch eingeteilt. Die schnellsten Pacemaker in meinem Block laufen 4:15... Kann ich bitte weiter nach vorne? 

Ich muss schmunzeln. Denn ich spüre zwar diesen Druck. Aber ich habe ihn nicht.


Ich spüre (und höre) ihn bei den Menschen um mich herum, sehe wie sie nervös auf den Zehenspitzen umhertippeln, um vielleicht doch noch 1-2 Meter weiter vorne starten zu können.

Und während die Anspannung um mich herum mit jeder Sekunde steigt, macht sich in mir Erleichterung breit. Noch bevor es überhaupt losgeht, denke ich zum ersten Mal an diesem Tag: „Ich hab es geschafft.“ Denn tatsächlich habe ich es geschafft, loszulassen und ohne konkretes Zeitziel an den Start zu gehen. Mein Ziel ist es, Spaß zu haben und meinen ersten Marathon zu genießen.

Es geht mir nicht um die Zeit und auch nicht darum, mir oder anderen etwas zu beweisen. Es geht mir um die Erfahrung, um die Atmosphäre, um das unverfälschte Erlebnis 42,195 Kilometer zu laufen. Oder: Pure Lauffreude, die ich mir nicht von verfehlten Zielen oder unnötiger Quälerei nehmen lassen will.


Also stehe ich in meinen Barfußschuhen (Wildlinge) und mit einem breiten Grinsen am Start und laufe pünktlich um 10:10 Uhr los. Getragen von den Anfeuerungsrufen der zahlreichen Zuschauer und des starttypischen Endorphin-Schubs vergehen die ersten Kilometer wie im Flug. Und nicht zu vergessen: die Vorfreude, an diversen Streckenabschnitten von meiner Familie angefeuert zu werden. So tauchen zwischen Kilometer 4 und 5 zum ersten Mal drei bekannte, jubelnde Gesichter an der Strecke auf. An Kilometer 11 kommen dann noch meine Frau und meine Tochter hinzu - das ist der erste Moment, an dem ich nicht nur in Bewegung sondern auch wirklich bewegt bin. Es sollten noch weitere folgen.


Dass die nächsten 10 Kilometer ebenfalls gefühlt vorbeirauschen, hat vier Gründe:

  1. viele nette und teils auch sehr kreative Zuschauer im englischen Garten (besonders auffällig: der nackte Mann mit seinem Schild „Run faster or i drop the sign“ - ihm begegnete man dann noch zwei mal auf der Strecke)
  2. Der Grantler-Opa, dessen Lokomotiv-Atmung aus hundert Metern Entfernung zu hören war und der sich lautstark darüber beschwerte, an welchen Kilometern es KEIN Wasser gab - was zur allgemeinen Erheiterung beitrug.
  3. Meine kindliche Freude am schnellen Laufen. Auch wenn ich es für die erste Hälfte des Marathons anders vorhatte: mir macht es einfach Spaß schnell zu laufen und deshalb wollte ich mich dann irgendwie doch nicht zu sehr drosseln.
  4. Das Wissen, dass an der Halbmarathon-Marke wieder meine Familie zur Stelle ist und mir einen weiteren Motivationsschub verpasst.

Nach etwas mehr als ein-dreiviertel Stunden hatte ich schon die Hälfte geschafft, von Ermüdung keine Spur und die Füße und Beine machten ohne zu murren das, wofür ich sie habe. Ein tolles Gefühl. Also auf in die zweite Hälfte. Und gefühlt in etwas „dörflichere“ Gefilde, wo Anwohner mit Getränken, selbstgebackenen Kuchen und jeder Menge Partymusik die offiziellen Verpflegungsstellen und Musikgruppen perfekt ergänzten. Als würde man von Nachbarschaftsfest zu Nachbarschaftsfest laufen.

Inzwischen bin ich schon längst so weit am Stück gelaufen, wie noch nie (ehrlicherweise war das schon kurz nach der Halbmarathon-Marke der Fall). Und das geht dann scheinbar doch nicht ganz spurlos am Körper vorbei. Nach ca. 27 Kilometern, werden die Beine zwar schon etwas schwerer, laufen aber noch rund und „wie von selbst“. Wer sich etwas deutlicher bemerkbar macht, ist mein rechter Fuß, dem es wohl allmählich bisschen zu eng wird im Schuh. Aber, noch läuft auch er so, wie ich es von ihm gewohnt bin.


So tragen mich Füße und Beine Kilometer für Kilometer weiter und wieder in die Stadt hinein. Bis es am Viktualienmarkt zum nächsten bewegenden Moment kommt. Mein rechter Fuß will raus aus dem Schuh. Und ich lass es zu. Beim Laufen hat mein Körper das Kommando und dem muss mein Kopf nachgeben. Also gehe ich bei Kilometer 35 kurz an den Rand, ziehe Schuhe und Socken aus und mache mich barfuß auf die letzten 7 Kilometer. Was für ein befreiendes Gefühl, mit blanken Sohlen und „freien“ Zehen die ersten Schritte zu machen. Und zum zweiten Mal an diesem Tag denke ich: ich hab‘s geschafft. Ich habe meine Transformation zum Natural Runner geschafft. Genau in diesem für mich fast kitschig symbolischen Moment.

Total euphorisch laufe ich die nächsten zwei Kilometer leichtfüßig wie die ersten beiden. Und plötzlich sind es nur noch 5 Kilometer bis zum Ziel. Ein leichtes - wären da nicht schon 37 Kilometer vorher gewesen. Während meine Füße Schritt für Schritt die Schuhfreiheit genießen, werden die Beine immer schwerer und sehnen sich nach einer Pause. Wie verlockend es doch wäre, einfach ein paar Schritte zu gehen - zumal das spätestens seit Kilometer 30 einige Teilnehmer/innen tun.


Aber da sind noch Kraftreserven. Im Olympiastadion wartet meine Familie auf mich und meinen großen Moment. Ich höre sie rufen und mir zujubeln (natürlich nur im Kopf, das Olympiastadion ist schließlich noch ein paar Kilometer entfernt). Vor meinem inneren Auge sehe ich das selbst gebastelte Schild „Lauf Leif! Lauf!“

 

Und genau das mache ich. Ich laufe. Zwar etwas langsamer, aber ich laufe. Weiter und weiter. Bis es nur noch 4 Kilometer sind. Und dann sind es nur noch 3. Und als es nur noch 2 sind, schießt mir ein Gedanke durch den Kopf „abgefahren, einen Kilometer noch, der letzte läuft sich eh von selbst.“

 

Ich näher mich dem Olympiapark und je näher ich dem Ziel komme, desto voller wird es am Streckenrand. Dass ich meine Schuhe in den Händen statt an den Füßen trage, bleibt nicht unbemerkt, sorgt erst für erstaunte Blicke und dann für Begeisterung. „Go Barefoot!!“ begleitet es mich fast wie eine La Ola Welle. Und auf dieser Welle schwebe ich zum letzten Kilometer. Der nächste bewegende Moment.

 


Ich laufe und laufe und laufe. Nur noch ein paar hundert Meter bis zum Marathontor vom Olympiastadion. Rechts von mir tauchen wieder zwei bekannte Gesichter auf - eine Schulfreundin und ihr Freund (die mir dankenswerterweise ein Singlet für den Lauf gesponsert haben) feuern mich an für die letzten Meter. Und ich laufe und laufe und laufe.

Und dann ist sie da. Die Rechtskurve. Ich bin im Marathontor und bekomme einen regelrechten Endorphin-Flash. „Wenn ich da durch laufe, sieht mich meine Familie. Wie ich glückselig grinsend die letzten Meter laufe.“

Ich laufe ins Olympiastadion ein und bin überwältigt. Es ist der bewegendste Moment des ganzen Laufs. Ich bin so glücklich über das Erlebnis Marathon und gleichzeitig finde ich es schade, dass es gleich vorbei ist. Mit doppelt und dreifach geschärften Sinnen genieße ich jeden weiteren Schritt und laufe mit einer Leichtigkeit als hätte es die tausenden Schritte vorher gar nicht gegeben. Was für ein unbeschreibliches Gefühl.


Kurz vor dem Ziel höre ich meinen Namen, drehe mich in die Richtung der Rufe und sehe meinen ganz persönlichen jubelnden Fanblock auf der Tribüne. Meine Familie, die den gesamten Lauf mitgefiebert und mich so über die gesamte Distanz begleitet hat. Ich laufe ins Ziel. Mit befreiten Füßen, den Schuhen in der Hand, einem breiten Lächeln im Gesicht und Pipi in den Augen. 

Und zum dritten Mal an diesem Tag denke ich: ich habe es geschafft. 

Meinen ersten Marathon. 42,195 km Laufen. Davon ca. 7 km barfuß. Rund 40.000 Schritte. 3 Stunden und 43 Minuten pure Lauffreude. 

Ich habe es geschafft. Und ich habe es geliebt.


Du möchtest auch deinen ersten Marathon laufen oder dich gezielt auf deinen nächsten Marathon vorbereiten? Ich helfe dir gerne!